Frische Luft atmen

Lüftung

Angenehmes Raumklima und hygienisch unbedenkliche Raumluftqualität sind Grundlage für gesundes Wohnen und Wohlbefinden. Dies ist die vorrangige Aufgabe der Wohnungslüftung. Maßstab für „gute Luft“ ist die Qualität unbelasteter Außenluft. Belastungen der Raumluft stammen aus unterschiedlichen Quellen.

Zum einen gelangen Schadstoffe mit der Außenluft ins Gebäude, zum anderen gibt es im Wohnbereich innere Emissionsquellen. Der Mensch selbst, aber auch Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände, Heiz- und Kochgeräte, Haustiere, Pflanzen, Textilien und Nahrungsmittel emittiere eine Vielzahl von Stoffen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Wasserdampf
  • Radioaktive Stoffe
  • Mikroorganismen
  • Geruchsstoffe
  • Giftige Gase und Dämpfe

Die sinnvolle Strategie zum Erreichen einer guten Raumluftqualität lässt sich mit zwei Punkten beschreiben:

  • Weitgehendes Vermeiden innerer Emissionsquellen oder gegebenenfalls deren dichter Einschluss
  • Effiziente Abfuhr von lokalisierbaren Emissionen durch Luftaustausch, gegebenenfalls unter Filterung der Außenluft.

Argumente für die dezentrale Lüftung:

  • im Neubau und Altbau mit geringen Montagekosten einsetzbar
  • Senkung der Energieverluste und Nebenkosten
  • Vermeidung von Feuchtschäden und Schimmelbildung in dichten Gebäuden
  • Für Allergiker geeignet
  • Angenehmes Wohnklima, angenehme Luftfeuchtigkeit, Flüsterlüfter für Laufruhe
  • Weniger Straßenlärm
  • Geringe Nebenkosten (durchschnittlich 16 - 20 Euro/ Jahr zzgl. Filter im Einfamilienhaus)
  • Ansprechende Optik, praktisch kein Platzbedarf, da keine Rohrleitungen notwendig sind
  • Langlebiges Material und hochwertige Lüfter für hohe Lebensdauer
  • 80.000 Stunden statistische Lebenserwartung
  • einfache Regelbarkeit, Umschalten auf „Dauerlüftung“ möglich (bei ZR 30)
  • Energieersparnis durch Senkung der Lüftungsverluste
  • Bei Bedarf einfache Reinigung des Wärmetauschers, einfacher Filterwechsel
  • Erhöhte Einbruchsicherheit gegenüber angekippten Fenstern